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14 Tipps für eine Reise durch Myanmar

Autor Guido Helbling - Avosound Autor: Guido Helbling, Avosound - veröffentlicht am 29. November 2017

Eine Reise durch Myanmar gibt faszinierende Einblicke in das Leben der Burmesen. Unser Besuch im März 2016 zeigt ein Myanmar im Umbruch: Zum einen steht das sehr ländlich geprägte Burma, wo auf den Felder noch praktisch alles von Hand oder dann mit Ochs und Pflug erledigt wird. Traktoren hab ich einzig am Flughafen gesehen.

Im Gegensatz dazu stehen die Veränderungen in der Städten, wo in Yangon Hochhäuser im Eiltempo hochgezogen werden und das Stadtbild verändern. Auch ein Besuch bei den Ngapali Beaches zeigt ein eindrückliches Bild: noch schaut kein einziges Hotel über das Blätterdach der Palmen. Wird dies bleiben oder geschehen die selben Bausünden wie an anderen Orten?

Auf jeden Fall bietet eine Rundreise durch Burma viele Einblicke ins zum Teil sehr einfache Leben der Burmesen. Bucht man sich zwischendurch einen burmesischen Tourguide, besteht die Möglichkeit, viel persönliches und interessantes aus erster Hand über Land und Leute zu erfahren - vorausgesetzt er Guide spricht englisch oder du burmesisch.

Übersicht

1. Die Reiseroute

Reise Visas für Myanmar werden für maximal 4 Wochen ausgestellt (Stand 2017 - melde dich, sollte sich dies geändert haben!). Die maximale Reisezeit am Stück ist also auf 4 Wochen beschränkt.

Die klassischen Reiserouten in Myanmar starten entweder in der Hauptstadt Yangon oder Mandalay und führen durch Bagan und an den Inle See. Es bietet sich an, von Mandalay mit dem Schiff auf dem Irrawaddy nach Bagan zu tuckern, dies dauert etwa einen Tag.

Einreise über Land sind von Thailand oder von China auf der Old Burma Road üblich.

Auf der Old Burma Road

Von Mandalay kann man mit dem Zug oder auf der Old Burma Road in den Shan Staat über Pyin U Lwin nach Hsipaw nach Lashio fahren. Da Lashio einen Inlandflughafen hat, könnte man von Lashio an den Inle See fliegen. Mit dem Nachtbus ist man am nächsten Tag am Inle See.

Abstecher in den Norden / Süden von Myanmar

Möchte man sich ausserhalb der touristischen Ströme bewegen, braucht man schnell mehr Zeit. Auch stösst die touristische Infrastruktur an Grenzen, so gibt es an abgelegenen Orten zum Teil schlicht keine Gasthäuser.

Ausflüge hoch in den Norden benötigen zum Teil Permits, welche sehr teuer sein können. Auch sollte man sich unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage informieren, da in Teilen Burmas immer wieder ethnische Spannungen und zum Teil bewaffnete Konflikte aufflammen.

2. Mit dem Scooter durch Mandalay

Weil es soviel in Mandalay zu sehen gibt, schnappt man sich am Besten einen Guide. Die Kosten für den Guide hat man schon nach der dritten oder vierten Fahrt wieder drin, wenn man sonst per Taxi von Ort zu Ort in Mandalay fahren würde.

Erkundigt euch nach Myint Shin alisa Mr. Take it Easy. Er nimmt euch mit, hinten auf dem Scooter, wo du luftgekühlt Mandalay und die nahe Umgebung erkundest.

Myint weiss viel zu erzählen und wenn's einem zu viel wird, weiss er ein kühles Plätzen irgendwo in einem Palast, einem Gasthaus am See oder ein luftiges Kloster, wo man den Kopf lüften und sich ausruhen kann.

Zum Reisebericht über Mandalay geht es hier, zu Mr. Take it Easy kommt ihr hier

3. Im Heissluftballon über Bagan

Vor den Monumenten in Bagan zu stehen und den Sonnenuntergang zu betrachten, gehört zu den erhabensten Momenten auf Reisen. Mit dem Heissluftballon, frühmorgens über die Paläste dem Sonnenaufgang entgegen zu schweben, wird unvergesslich bleiben. Auch wenn es im Vergleich zu den anderen Kosten in Burma nicht unbedingt günstig ist, ist es den Aufwand auf alle Fälle wert.

Heissluftballon buchen: Am besten erkundigt man sich in seinem Hotel. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte vorab seinen Platz buchen. Die Preise liegen pro Person bei etwa USD $220.00, Tendenz steigend. Der Flug dauert ca eine Stunde wobei die Anbieter Unterschiede machen. Die einen waren schon nach 30 Minuten unten, wir hatten Glück und hatten eine volle Stunde Flug. Mehr über Bagan

4. Yangon - Shwedagon bei Nacht

Die Shwedagon Pagode ist das nationale Heiligtum Burmas und liegt im Zentrum der Hauptstadt Yangon. Das Ticket zur Besichtigung ist den ganzen Tag gültig. Man kann also sehr schön am Abend nochmals zur Shwedagon Pagode, den Sonnenuntergang und die herrliche Stimmung bei Nacht geniessen. Dann, wenn die Temperaturen erträglich werden, schlendert man barfuss durch die Anlage und freut sich an der friedlichen Stimmung mit den vielen Burmesen, die ihre Heiligen besuchen, Kerzen anzünden und friedlich feiern.

Buddhisten glauben an Kraft- und heilige Orte. Steht man in der Anlage um die mächtige, 90 Meter hohe, goldene Stupa, scheint man zu Verstehen, was damit gemeint ist und ist für einen kurzen Moment Teil davon. Mehr über Yangon lesen...

5. Trekken im burmesischen Dschungel

Eine Wanderung im burmesischen Dschungel belebt Geist und Körper und bringt frischen Wind in jede Rundreise. Wer genug von muffigen Reisebussen und schaukelnden Zügen hat, dem bietet einen Ausflug in den burmesischen Dschungel die passende Abwechslung, ohne auch nur einen einzigen Touristen zu sehen. Dafür kommt man an Riesenbäumen vorbei, auf denen selbst wieder Bäume wachsen und übernachtet bei den Einheimischen, wie wir im Dorfladen. Trekking im Dschungel kann man sehr gut in Hispaw machen. Es werden Treks in Gruppen aber auch Einzeltreks von einem bis drei Tagen angeboten. Mehr über unser Ausflug ins Gestrüpp gibts hier.

Ein Tipp noch für alle Angsthasen: Schlangen und andere Biester haben wir keine gesehen - ich bin aber sicher, dass sie uns gesehen haben!

6. Hotel Lilys in Hispaw

Geht bei Lilys in Hispaw vorbei. Lily hat das schönste Hotel auf unserer Reise durch Burma: Kompetent, hilfsbereit und freundlich. Schöne Zimmer, schöne Terrasse zum Frühstücken, nur schon wegen der Pfannkuchen zum Frühstück lohnt sich der Besuch!

Braucht man Infos oder Hilfe, weiss Lily mit Rat und Tat weiter, egal für was.

Bei Lilys kann man auch die Dschungel Treks buchen, einfach an der Rezeption fragen.

7. Flussfahrt auf dem Irrawaddy

Eine Flussfahrt gehört genauso zu einer Burmareise. Wer mag, kann mit einem Luxuskreuzer den Irrawaddy hoch und runter tuckern. Mir persönlich hat jedoch die eintägige Flussfahrt von Mandalay nach Bagan und die Fahrt von Mrauk-U nach Sittwe auf der öffentlichen IWT Fähre gereicht.

Wer es gerne abenteuerlicher mag, der kann mit der öffentlichen IWT Fähre fahren, Kontakt mit den Einheimischen ist garantiert! Hardcore Traveler können auch die öffentliche Fähre von Taunggok nach Sittwe nehmen und sich auf eine mehrtätige, harte Reise gefasst machen. Es empfiehlt sich, möglichst früh einen Reissack zu ergattern und sich einen Schlafplatz auf dem harten Stahlboden zu sichern.

7. Flussfahrt auf dem Irrawaddy

8. Zu Besuch bei Mrs Popcorn

Wer genug von Reisestrapazen und überhaupt von allem hat, der kann sich in den lauschigen Garten von Mrs Popcorn verziehen und die Katzen knuddeln. Nach einem selbst gemachtem Eistee von Mrs. Popcorn, mit Kräutern aus ihrem Garten und ihrer Garantie, nur Eis aus sauberen, gekauften Wasser zu verwenden, sieht die Welt schon wieder anders aus.

Mrs. Popcorn findet man hier in Hispaw.

9. Streetfood und Myanmar Bier

Liebhaber und Fans von Streetfood werden in Burma voll auf ihre Kosten kommen. Streetfood findet man in den Städten an den Märkten, an Strassen, schönen Orten - eigentlich an jeder Ecke.

Was man sich und seinem Magen zumutet, muss jeder für sich selbst entscheiden. In Burma gelten die selben Regeln wie in vielen anderen Reiseländern auch. Curry wird meist im Verlauf des Morgens zubereitet und ist am 'sichersten' zu Mittag. Danach liegt das Curry dann den Rest des Tag bis am Abend offen an den Ständern herum.

Für zwischendurch sind die frittierte Zuckerbrötchen zu empfehlen, die man in der Regel frisch frittiert kaufen kann.

Grillierte Sachen schmecken meist sehr gut, am Besten in einem typischen Streetfood Restaurant, wo man dazu ein Myanmar Bier trinkt und auf farbigen Kinderstühlchen aus Plastik an Kindertischchen den Abend geniesst.

9. Streetfood und Myanmar Bier

10. Zug Fahren in Burma

Es ist gang und gäbe, sich im eigenen Land über die Verkehrsbetriebe und deren lausigen Service und Verspätungen zu beklagen. Geht nach Burma und nehmt den Zug, dann wisst ihr, was ihr zuhause habt.

Zugfahren in Burma ist ein Erlebnis, ein Tag durchgeschaukelt zu werden hat mir aber gereicht. Die Zugstrecke von Mandalay nach Lashio lädt ein, den Abschnitt von Pyin U Lwin nach Hispaw über den berühmten Goteik Viadukt mit zu machen.

Andere Strecken, wie von Mandalay nach Bhamo hoch, müssen recht anstrengend sein, weil man sich an der Sitzbank festhalten muss, weil der Zug dermassen Schaukelt.

11. Inle See und das Pagodenfeld beim Markt von Indein

Der Inle See gehört wie Bagan zu den Top Reisezielen in Burma. Attraktion sind die Einbeinruderer, die seit Jahrhunderten mit ihrer Einbein Rudertechnik und mit grossem Gleichgewichtssinn auf ihren kleinen Booten stehend, ihrer Arbeit nachgehen. Sie sind jeden Tag ein tausendfaches Fotomotiv und posieren stolz auf ihren Booten.

Dementsprechend geht es auch zu und her in und um den Inle See. Der Weg zum Hotel wird jeweils zum Spiessrutenlauf zwischen aufdringlichen Anbieter, die einem ne Bootstour verkaufen wollen.

Am besten lässt man sich auf eine Tour ein und lässt sich über den See tuckern wo man in einer Tagestour so allerlei zu sehen bekommt.

Sehr schön ist der Ausflug durch Kanäle und Flüsse zum Pagodenfeld beim Markt von Indein. Ein Spaziergang durch einen langen, überdeckten Markt, führt einen schlussendlich zu einem wunderschönen Pagodenfeld, wo man Stupas aller Bau- und Zerfallstadien studieren kann.

12. Ein Abstecher nach Mrauk U

Das kleine Städtchen Mrauk-U befindet sich nahe am Golf von Bengalen. Bekannt ist Mrauk-U für die imposanten Tempel, die sich deutlich von den anderen Anlagen in Burma unterscheiden. Die Tempel und Paläste von Mrauk-U wirken dunkel, bullig und gleichen eher einer Festung. Innen drin sind sie aber reich verziert mit tausenden von Buddhafiguren.

Nach Mrauk-U gelangt man entweder per Bus oder mit dem Flugzeug über Sitte und der Fähre nach Mrauk-U. Es fahren nur Busse der dritten Klasse nach Mrauk-U. Ohne Panne und Verspätung dauert die Fahrt etwa 18h und wird einem noch lange in Erinnerung bleiben. Zum Reisebericht über Mrauk U geht's hier.

13. einen Guide buchen

Buch dir einen Guide. Entweder für einen Ausflug oder für einen ganzen Tag. Frag in deinem Hotel nach Tourguides oder stöbere im Web. Manchmal wird man aber einfach von den Guides gefunden. Ist man an Sehenswürdigkeiten unterwegs, kann es durchaus sein, dass man von einem Guide angesprochen wird.

Tourguides führen meist ein Schreibheft mit sich, wo Besucher ihre Empfehlung hineingeschrieben haben. Stolz zeigen sie einem das Heft, wo man sich nach der Tour gerne auch verewigen kann.

Ist dir der Guide sympathisch und findet man zudem noch gute Empfehlungen in der eigenen Landessprache, sollte man etwas mit ihm unternehmen. Er wird dir Orte zeigen, wo du niemals alleine hingekommen wärst.

Meist sind Guides auch sehr mitteilsam und man erfährt sehr viel über Land und Leute. Die Gelegenheit also, um persönliche Fragen los zu werden.

Tourguides: Wichtiger Tipp

Schaut unbedingt darauf, dass der Guide ein einigermassen verständliches Englisch spricht, ansonsten hast du nichts von dem Tag!

Mehrtägige Ausflüge: Auch wenn man sich am Anfang noch so sympathisch ist, bei mehrtägigen Touren können kulturelle Unterschiede und persönliche Eigenheiten tüchtig nerven. Ein Zeitrahmen von erst mal drei Tagen abzumachen, ermöglicht ein diskreter Wechsel, wenn man's nicht mehr aushält.

14. Seele baumeln lassen am Ngapali Beach

Am Ngapali Beach werden Strandträume wahr! Der weite Sandstrand zählt zum schönsten Strand in Burma und wurde erst kürzlich als einer der schönsten Strände weltweit erkoren.

Unter den Palmenblättern am Ngapali Beach verstecken sich diverse schöne Hotelanlagen, die zum Verweilen einladen. (Noch) kein Hotel ragt über das Blätterdach der Palmen (Stand 2016), es ist zu hoffen, dass dies so bleibt.

15. Bonus Tipp: Burmesisches Chilly

Überrasche deine Freunde und Familienmitglieder mit einer grosszügig bemessenen Portion Chilly und sieh zu, wie es ihnen aus den Ohren qualmt.

Grob gemahlenes Chilly gibts an den Märkten und kostet ein paar Cent.

Allgemeine Infos zu Reisen in Myanmar

Verkehrsmittel in Burma

Es lohnt sich, grössere Strecken mit dem Flugzeug zurück zu legen. Die Strecke Yangon nach Mandalay kann gut mit dem Tagesbus gemacht werden, da die Militärregierung aus irgend einem Grund eine vierspurige Autobahn durch's Land gebaut hat auf der es kaum Verkehr hat. Auch die anderen Busverbindungen funktionieren gut. Wenn man mit der Holzklasse reist, muss man mit einer Schrottkarre rechnen. In einem anderen Reisebericht zum Trip nach Mrauk U schreibt jemand: the bus broke down 6 times, Geduld ist also angesagt.

Ebenfalls noch zu Erwähnen ist, dass im Gegensatz zu anderen asiatischen Ländern die Nachtbusse nicht mit komfortablen Liegen ausgestattet sind, sondern mit ganz normale Sitzen.

Selber fahren darf man in Burma nicht, was auch gut so ist. Die Sharing-Taxis bietet sich aber an, um zügig und günstig von einem Ort zum nächsten zu kommen. Wer mit dem Zug unterwegs ist, muss sich auf eine ruckelige Fahrt und allerlei Verspätung gefasst machen, das Erlebnis ist es aber Wert! Wer die öffentliche Fähre nimmt, dem ist Kontakt zu Einheimischen garantiert. Der Unterschied zwischen der öffentlichen Fähre und dem 'Speed Boat' ist lediglich der Preis. Das sogenannte Speedboat kostet etwas mehr, was die einheimische Bevölkerung davon abhält, auf das teurere Schiff zu gehen. Ansonsten tuckert das Speedboat genauso gemächlich daher wie die anderen Schiffe. Man befindet sich in der langweiligen Gesellschaft von anderen Touristen wo man sich nach einiger Zeit alle Räubergeschichten angehört hat.

Essen in Burma

Streetfood Stand in Burma
Bild: Street Food Stand in Myanmar - ein Paradies für alle Streetfood Fans

Das Essen in Burma ist schnell erklärt, die Burmesen machen aus allem was essbar ist Curry. Wer also ein Fan von Curry ist, der wird hier voll auf seine Kosten kommen und sich durch das Angebot unzähliger Street Food Stände fressen können. Je nach Region werden die chinesischen und indischen Einflüsse in der Küche bemerkbar und so kann man sich zur Abwechslung mal eine Nudelsuppe gönnen.

Isst man beim Street Food, gilt selbst abzuschätzen, was man sich zumutet und was nicht. Schmeckt etwas komisch, sollte man es lieber stehen lassen. Heiss gekochte Sachen sollten in der Regel kein Problem sein. Die in ganz Asien beliebte Nudelsuppe setzt eine gute Alternative, wenn man nicht weiss was man bestellen soll, da diese in der Regel kochend heiss daherkommt und alles abtötet, was tot sein soll.

Ansonsten gilt wie in anderen Ländern auch: Kein Eis, Wasser nur aus verschlossenen Flaschen und wer keine Lust auf heissen Tee in der Hitze hat, soll sich ein kühles Myanmar Bier bestellen.

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Sprache und Verständigung

Mit Englisch stösst man in Myanmar schnell an die sprachlichen Grenzen. Bei der Auswahl eines Guides empfiehlt es sich, die Sprachkenntnisse zu testen, ansonsten hat man nichts von den Infos und kann sich auch nicht verständlich machen, was man anschauen möchte. Geduld und Zeichensprache mit Händen und Füssen führen irgendwann jedoch ans Ziel, oder dann halt woanders hin.

Geld in Burma - Dollar und Kyat

Lange Zeit galt, dass man mangels Geldautomaten in Burma nur mit fabrikneuen Dollarnoten reisen konnte. Diese mussten makellos sein, ansonsten wurden sie nicht angenommen. Dies hat sich geändert, es gibt in den grösseren Städten Geldautomaten und Banken. Im ganzen Land kann man mit der landeseigenen Währung Kyat bezahlen. Grössere Beträge können in US Dollar bezahlt werden. Es empfiehlt sich, die Noten in einem Buch zu transportieren, damit sie nicht zerknittern. Werden einem schmutzige oder gefaltete Dollarnoten angeboten, sollte man darauf bestehen, saubere Noten zu bekommen. Auch kritzeln die Burmesen gerne auf Banknoten, die dann nicht mehr angenommen werden. Probleme mit Dollarnoten gab es bei uns lediglich einmal in Sittwe, wo man eine Banknote nicht akzeptieren wollte.

Myanmar - Allgemeines Verhalten

An den Touristenorten wird man eigentlich ständig darauf hingewiesen, wie man sich Verhalten soll. Es versteht sich von selbst, dass man dies auch befolgt, da einem sonst schlicht der Eintritt in die Sehenswürdigkeiten verweigert wird. Ansonsten sind die Burmesen ein angenehmes und nettes Volk, sind aber sehr traditionell eingestellt. Wer unrasiert und im verranztem T-Shirt herumläuft, wird als Zumutung angesehen und kriegt zum Beispiel einfach einen schlechteren Wechselkurs.

Allgemeine Sicherheitslage in Burma

Burma ist ein riesiges Land, wo über die Jahrhunderte viele König gekommen und gegangen sind. Darum befinden sich im Land viele Ethnien und nicht alle kommen gut miteinander aus. Es empfiehlt sich, die aktuelle Lage vor der Reise zu checken, da sich die Lage ständig ändert. Übergriffe im Gebiet um Mrauk U auf Minderheiten haben nur wenige Monate nach unserem Besuch dort leider Tote gefordert.

Ansonsten ist die Reise in Burma wie in allen buddhistischen Ländern eine angenehme und sichere Sache. Wer mit gesundem Menschenverstand und offenen Augen unterwegs ist, sollte keine Probleme haben und trifft auf offene und herzliche Menschen.