Tibetische Kloster Atmosphären Geräusch Archiv

Tibetische Kloster Atmosphären Geräusch Archiv

  • Tauchen Sie ein in die Welt der tibetischen Mönche mit 51 Aufnahmen aus tibetischen Klöstern. Aufnahmen von debattierenden und singenden Mönchen, Gebetsmühlen, Fahnen, Atmosphären und mehr
  • Alle Aufnahmen in High Definition 24Bit / 96 kHz in Stereo, Stereo MS und 5.1 Surround Sound

Tibetische Kloster Atmosphären Geräusch Archiv

Das Tibetische Kloster Atmosphären Geräusch Archiv umfasst 51 High Definition Aufnahmen aus dem klösterlichen Alltag tibetischer Mönche. Neben Atmos von den tibetischen Klöstern Sachung, Rebkong, Langmusi und dem religiösen Zentrum Labrang umfasst das Tibetische Kloster Atmosphären Geräusch Archiv Aufnahmen und Gesänge von Mönchen, ratternde und knatternde Gebetsmühlen und vieles anderes.

Alle Aufnahmen entstanden im tibetischen Hochland in der Amdo Region, nordöstlich der Hauptstadt Lhasa, die während unseres Aufenthalts komplett von der Aussenwelt abgeriegelt war. Ohne chinesischen Pass gabs kein durchkommen nach Lhasa. Selbst Tibetern war der Zugang verwehrt. 'Tibetische Kloster' wird ergänzt mit dem Archiv Tibetische Atmosphären mit 2 Stunden Tonmaterial aus Tibet.

tibetisches Kloster Labrang
Rebkong Monastery Atmosphere Tibetisches Kloster Sachung Atmosphären

Tibetische Kloster Atmosphären, Übersicht

Tibetan Monasteries Kategorie Index Liste

Tibetan Monasteries Aufnahmeorte Liste

Kleiner tibetischer Kloster-Führer

Tibetische Kloster Atmosphären Sounds - tibetisches Kloster Langmusi Innenhof

Eine dreiwöchige Reise durch Tibet, ein geduldiger Guide sowie der Besuch diverser Klöster, haben uns einen kurzen Einblick in das Leben der Tibeter, das Leben im Kloster sowie über Tibet selbst gegeben. Verglichen mit der unfassbaren Grösse von Tibet ist dieser Einblick winzig, wie auch die Tatsache, die Erklärungen über Buddhismus nicht mal annähernd Verstanden zu haben. Trotzdem kommt man schnell mit der tibetischen Religion in Kontakt, die neben all der Spiritualität dank der Gebetsmühlen, Instrumente, Glöckchen und Räucherstäbchen auch sehr greifbar wird und zum mitmachen einlädt.

Die Herzlichkeit der Mönche, die uns auf dem Dach der Welt stolz Ihre Klöster, Tempel und Heiligtümer gezeigt haben, wird uns ebenso in Erinnerung bleiben, wie der unkomplizierte Umgang mit uns.

Im Zusammenhang unserer Tonaufnahmen aus Tibetischen Klöstern mit ähm... religiösem Gerät? ...möchten wir allen Interessierten einen kurzen Einblick in diese Welt geben. Diese Übersicht ist weder vollständig noch wissenschaftlich korrekt. Sollten Sie sich besser mit dem Thema auskennen und Fehler entdecken, freuen wir uns über Ihre Nachricht!

Ein tibetisches Kloster...

...befindet sich meist in einem Ort - resp. es hat sich ein Ort um eine Kloster gebildet. Um das Kloster verläuft in der Regel eine Mauer, meist mit Wandelgang. Je nach Glaubensrichtung drehen Pilger und Bewohner ihre täglichen Runden im oder entgegen dem Urzeiger. An der Klostermauer oder in den Wandelgängen sind oft Gebetsmühlen angebracht, die von den Pilgern beim vorbeigehen gedreht werden. An den Eingängen ins Kloster oder an Ecken der Klostermauer befindet sich meist eine grössere Gebetsmühle, die in einem eigenen Häuschen untergebracht ist. In der Nähe eines Klosters ist die kalte, tibetische Morgenluft erfüllt mit dem permanenten knattern und rattern der Gebetsmühlen, die die Pilger drehen. Zum Rattern der Gebetsmühlen gesellt sich das Knattern der Drei-Rad Trucks, die geräuschvoll durch die Strassen ziehen.

Tibetische Kloster Atmosphären Sounds -  tibetisches Kloster Labrang, tibetisches religiöses Zentrum
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Je nach grösse des Klosters befinden sich ein oder mehrere Tempel im Kloster, je einem eigenen Buddha gewidmet. Grössere Klöster verfügen über einen Versammlungsplatz. Dort wird debattiert, man lauscht der Ansprachen vom Lhama, dem religiösem Oberhaupt, oder kassiert eine Schelte vom Lehrer wegen ungebührlichem Verhalten oder schlampiger Bekleidung. Da es in Tibet zum guten Ton gehört, mindestens ein Familienmitglied im Kloster zu wissen, sind nicht unbedingt alle jungen Mönche freiwillig im Kloster.

So unterschiedlich die Kloster sind, so unterschiedlich sind auch die Bauten und die Versammlungsräume. Es finden sich halb-offenen Tempel zum Singen und Beten, die je nach Jahreszeit recht ungemütlich werden können. Behaglicher wird es in den geschlossenen Tempel, die mit Kissen und vielen Stoffen ausgekleidet sind.

Die Gebetsmühle

Eine Gebetsmühle ist eine auf einer Spindel gelagerten Walze mit aufgedruckten Gebeten, die gedreht werden kann. Solche Gebetsmühlen finden sich in jedem tibetischen Kloster und gehört genauso zum festen Inventar wie eine Buddha Statue, Butterkerzen oder eine Stupa. Gebetsmühlen werden zum Teil in langen Gängen, hunderte Meter nebeneinander angeordnet, wo Pilger daran vorbeiziehen und dabei die Räder drehen. Grosse Gebetsmühlen können mehrere Meter hoch sein und benötigen schon einiges an Muskelkraft um gedreht zu werden. Ebenfalls verfügen grössere Gebetsmühlen über ein Glöckchen, die bei einer vollendeten Umdrehung vom Rad angestossen wird und somit die Vollendung eines Mantras verkündet. Gemäss der buddhistischen Überzeugung dient das drehen der Gebetsmühle dazu, gutes Karma aufzubauen. Wir hoffen, das gute Karma auf diversen Aufnahmen verewigt zu haben.

Tibetisches Kloster, Laufgang mit Gebetsmühlen

Die wasserbetriebene Gebetsmühle

Tibetische Kloster Atmosphären Sounds - Tibetische Gebetsmühle mit Wasserantrieb

Je mehr das Mantra auf der Gebetsmühle gedreht wird, je besser das Karma. Also liess man sich was einfallen und baute Gebetsmühlen an Flüsschen oder Bächen und lässt sie durch die Kraft des Wassers drehen.

Weiter soll es mit Wind und gar mit Strom betriebene Gebetsmühlen geben, was wir aber auf unserer Reise nicht angetroffen haben.

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Gebetsfahnen

Wie die Gebetstexte auf den Gebetsmühlen werden Mantras auf farbige Stoff-Fähnchen gedruckt, die flatternd im Wind die Wünsche und Gebete in die Welt hinaus tragen. Gebetsfahnen werden mit Vorliebe an heiligen Orten angebracht. Heilige Orte sind Flüsse, Seen, Bäche - Gewässer im Allgemeinen - Berge, Pässe, Schluchten, Höhlen, Grotten... Gerne spannt man aber die Fähnchen auch da, wo man findet, dass es da eines Braucht und schreibt seine Wünsche auf den Stoff. Ist die Gegend zu hoch für Bäume stellt man Pfähle auf, wo sich zum Teil Generationen von Fähnchen in allen Stadien der Verwitterung befinden.

Tibetische Kloster Atmosphären Sounds - Gebetsfahnen in Tibet
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skurile Gebilde

Tibetische Kloster Atmosphären Sounds - Gebetsfahnen, Tibet

Grundsätzlich werden Gebetsfahnen oft und gerne aufgehängt, meist da, wo es schon welche hat oder besonders gern bei einem heiligen Ort. Kurz: überall da wo es windig ist - und in Tibet ist es oft windig! Dies ergibt dann bei beliebten Orten solch skurrile und imposanten 'Gebilde' wie an diesem heiligen See, wo sich die Gebetsfahnen über 20 Meter hoch türmen. Leider kommt hier das freie, individuelle Flattern des eigenen Fähnchens zu kurz, wo es doch so wichtig währe, die Wünsche mit dem Wind in die Welt ziehen zu lassen...

Debatieren

Das Debatieren ist eine Doktrin der buddhistischen Religion und wird zum Teil täglich auf dem Debattierplatz auf dem Klosterareal durchgeführt. Dabei stellen sich die Mönche paarweise auf. Einer der Mönche steht und stellt seinen am Boden sitzenden Debattierpartner eine Frage, die es inhaltlich eigentlich nicht zu Beantworten gibt. Mit einem lauten Händeklatsch wird die Frage an den Debattier-Partner weitergegeben, der seinerseits versucht, darauf eine Antwort zu geben. - So jedenfalls wurde es uns erklärt.

Das Debattieren ist eine lautstarke Sache und es ist äusserst faszinierend, den Mönchen zu zuschauen, die sich dabei sehr ereifern. Noch faszinierender wäre es, die tibetische Sprache und somit die Mönche zu verstehen.