10 einfache Tipps für Soundminer

10 einfache Tricks für den Einstieg mit Soundminer V4.5 Pro und HD Plus

Autor Guido Helbling - Avosound Autor: Guido Helbling, Avosound - aktualisiert am 21. Februar 2018

Die Programme von Soundminer bieten umfassende Tools und Möglichkeiten zum Verwalten von Sounds, bearbeiten von Metadaten, erzeugen von neuen Sounds mit den Sounddesign Tools und sind eine unerlässliche Hilfe im Studioalltag. Nicht alle Funktionen sind sofort ersichtlich. Mit folgenden 10 einfachen Tipps gelingt der Einstieg mit einem Soundminerprogramm.

Bist du langjähriger Soundminer User und hast nur ein müdes Gähnen für Einsteiger-Tipps übrig, überflieg doch trotzdem kurz die Tipps. Es erstaunt immer wieder, dass langjährige Profis zum Teil ganz einfache Tricks nicht kennen. Also los gehts!

Und noch zur Info: Die Tipps sind, sofern nichts anderes vermerkt wurde, universell für Soundminer V4.5 Pro und Soundminer HD Plus gehalten und gelten somit für beide Programme.

Übersicht

1. Anlegen einer übersichtlichen Datenbankstruktur für Geräusche, Musik und Sounds

Dieser Punkt wird oft von Soundminer Neunutzer gefragt. Wir empfehlen, deine Sounds nach Gruppen zu strukturieren und sowas wie folgt verwendest:

  • Datenbank 1: alle Sounds, die aktuell genutzt werden
  • Datenbank 2: alle Kaufarchive
  • Datenbank 3: alle eigenen Sounds
  • Datenbank 4: alle Produktionsmusiken
  • Datenbank 5: alle Spezial Sounds

Soundminer Datenbanken - Eine übersichtliche Datenbankstruktur hilft, dich in deinem Archiv zurecht zu finden

Eine übersichtliche Datenbankstruktur hilft, dich in deinem Archiv zurecht zu finden. Tipp: Mit den Shortcuts ⌘1 - ⌘9 wechselst du zwischen den ersten 9 Datenbanken in der Liste

Eröffne für jede dieser Kategorie eine Datenbank. Wir empfehlen beim Erstellen der Datenbank das Template 'Music And FX' zu verwenden. Dies eröffnet sämtliche Felder, die für Musik und Geräusch Datenbanken verfügbar sind. Wir empfehlen dies, weil es zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr möglich ist, eine Tabelle 'upzudaten'.

Da es aus Performancegründen in Soundminer nicht möglich ist, Datenbankübergreifend zu suchen, nutzen wir eine Datenbank, wo alles drin ist, was man zum Arbeiten braucht. In die erste Datenbank werden also alle Sounds geladen, die aktuell verwendet werden. Dazu gehören alle Sounds, mit denen du arbeitest, also alle Kaufarchive, alle eigenen Sounds, das eigene Tonarchiv und was sonst noch so herumliegt.

Eine zweite Datenbank nutzen wir für alle Kaufarchive, eine weitere für alle eignen Sounds. Hier empfiehlt es sich, zwischen unbearbeitetem und fertig geschnittenem Material zu unterscheiden. Wenn du also fleissig Aufnahmen machst, empfiehlt es sich, ein Roh-Aufnahmen Archiv zu haben (allenfalls mit iXML Feldern), das in einer eigenen Datenbank verwaltet wird. Dies ist übersichtlich und verhindert, dass Aufnahmen verloren gehen - sofern die neuen Aufnahmen auch eingelesen und beschriftet werden!

Weiter empfiehlt es sich, eine Datenbank für alle Musik zu verwenden, sowie Sounds aus Projekten in eigenen Datenbanken zu speichern.

1.1 Weitere Datenbanken eröffnen

Soundminer Datenbank eröffnen - eine übersichtliche Datenbankstruktur erstellen

Auch ist es ganz praktisch, z.B. alle Sounds eines Herstellers in einer eigenen Datenbank zu haben. Dies ist dann von Vorteil, wenn man z.B. Tierstimmen sucht und weiss, dass BBC Nature sehr viele passende Sounds haben wird. So muss man den Ballast anderer Archive nicht mittragen - sieht jedoch aber allfällige Treffer in anderen Archiven nicht!

Weiter empfiehlt es sich, die eine oder andere Testdatenbank anzulegen, wo man schnell was einlesen und wieder rauswerfen kann.

Es steht jedem offen, ein eigenes System zu finden, das für sich passt. Eine Struktur zu haben bringt aber Ordnung und Übersicht und macht es einfacher, sich zurecht zu finden. Und wenn einem die Struktur nicht mehr passt, löscht man die Datenbank einfach und eröffnet neue.

2. DAW Menu

Soundminer DAW Menu - Wähle dein Schnittsystem aus

Das DAW Menu in der Soundminer Titelzeile wird oft übersehen. Das DAW Menu zeigt auf, welche Programme aktuell geöffnet sind und mit Soundminer kommunizieren können. Wenn du mit Pro Tools arbeitest, wählt dies Soundminer von selbst aus. Arbeitest du mit einem anderen Programm, check mal ob dein System (auch Bildschnitt!!) im DAW Menu angezeigt wird. Wenn ja, auswählen!

Ist ein Programm aus dem DAW Menu angewählt, ist dies Soundminer's Zielprogramm. Je nach dem können die Programme untereinander Kommunizieren, so dass direktes Transferieren ins Zielsystem möglich ist.

Die Kommunikation mit Schnittsystemen wie Pro Tools, Pyramix, Nuendo, Reaper... sind sehr weit entwickelt. Session Parameter wie Auflösung, Framerate, Transferordner und anderes werden automatisch übermittelt, so dass wir uns nicht mehr drum kümmern müssen. Auch unser geliebter Workflow wie der direkte Transfer (Spot To Timeline) ins Schnittsystem ist durch diese Kommunikation möglich, leider muss die Zielanwendung dies ermöglichen. Wenn du also ein dummes System hast, das nicht gelistet wird, würd ich mal den Wechsel auf ein anderes Schnittprogramm in Erwägung ziehen.

3. ReWire

ReWire bietet die Möglichkeit, mit einer software-internen Verbindung, direkt über das Schnittsystem und die verwendete Hardware abzuhören. Dies ist besonders Wichtig bei der Arbeit mit Pro Tools, da Pro Tools geizig ist und keine Hardware teilen möchte.

Rewire bietet also die Möglichkeit, über die selbe Hardware und zu den gleichen Abhörbedingungen Tonmaterial direkt aus Soundminer anzuhören.

Rewire unterstützt mehrkanalige Tonformate von LCR bis zu 7.1.

ReWire aktivieren für Stereospuren - So geht das

Bevor wir Tonmaterial an dein Schnittsystem senden können, müssen wir dieses erst mal darauf vorbereiten, ReWire zu empfangen. Schliesse erstmal Soundminer und bereite dein Schnittprogramm wie folgt vor, denn für den Betrieb von ReWire muss erst das ReWire empfangende Programm laufen.

  1. DAW (die DAW ist dein Schnittsystem ☺) Starten
  2. Stereo Aux Input eröffnen
  3. Plug-in in den Aux Kanal einbinden: Multichannel-Plugin > Instrument > SM Engine
    für Soundminer HD Plus: Multichannel-Plugin > Instument > Soundminer HD
  4. im Plug-in SM-Engine 4.0: Rewire Stream auswählen: SM-L, SM-R
  5. Soundminer V4.5 Pro oder HD Plus Starten, das ReWire Symbol in der unteren, linken Fensterecke ist jetzt Rot und aktiviert. Wird jetzt Tonmaterial in Soundminer abgespielt, wird es über die ReWire Verbindung an das Schnittsystem gesendet und über dessen Routing und Hardware ausgegeben.

ReWire aktivieren für 5.1 und 7.1 Wiedergabe - So geht das

Bevor Soundminer Tonmaterial per ReWire streamen kann, muss du erst dein Schnittsystem vorbereiten damit es Signale per ReWire empfangen kann. Schliesse erstmal Soundminer und bereite dein Schnittprogramm wie folgt vor, denn für den Betrieb von ReWire muss erst das ReWire empfangende Programm laufen.

  1. DAW Starten (Ja, die DAW ist dein Schnittsystem ☺)
  2. 3 Stereo Aux Input Spuren eröffnen für 5.1, für eine 7.1 Wiedergabe eröffnest du 4 Stereo Aux Spuren
  3. Plug-in in den Aux Kanal einbinden: Multichannel-Plugin > Instrument > SM Engine
  4. im Plug-in SM-Engine 4.0:
    Rewire Stream auswählen: SM-L, SM-R für L/R
    SM-C, SM-LFE für Center und LFE
    SM-Ls, SM-Rs für Rears
  5. Für Dolby 7.1
    SM-Lss, SM-Rss für Side Surround
    SM-Lrs, SM-Rsr für Side Rear
  6. Kanalrouting: Dies übernimmt jetzt dein Schnittsystem! Route also die Ausgänge der Auxkanäle auf die Ausgänge in deinem Schnittsystem, wie bei jeder anderen, internen Tonspur auch.
  7. Soundminer V4.5 Pro Starten, ist das ReWire Symbol in der unteren, linken Fensterecke Rot ist ReWire aktiviert
    1. Wird nun Tonmaterial in Soundminer abgespielt, wird es über die ReWire Verbindung an das Schnittsystem gesendet und über dessen Routing und Hardware ausgegeben.

ReWire beenden / unterbrechen

Soundminer Rewire verbindung ausgeschaltet

Mit einem Klick auf das ReWire Symbol wird die Rewireverbindung unterbrochen und die Standard Audioausgabe des Rechners verwendet.

4. Search Lock [cmd L]

Suchresultate erneut durchsuchen mit dem Schloss Symbol in Soundminer HD Plus und Soundminer V4 Pro

Mit dem Schloss-Symbol in der Soundminer Werkzeug Leiste ist es möglich, ein Suchergebnis weiter zu Durchsuchen.

Liefert die Suche nach dem Begriff Door sehr viele Treffer, kann mit verriegeltem Schloss [cmd L] die Treffer der Door-Suche erneut durchsucht werden. Sucht man also bei geschlossenem Schloss nach 'metal', werden alle metallischen Türen zurück gegeben.

Mit dem BACK Button kann zur letzten Suche zurückgekehrt werden.

Die Suche mit dem Schloss ist eine additive Suche. Das selbe Ergebnis liefert 'Door Metal' oder 'Door+Metal'. Das Ergebnis ist dasselbe, manchmal ist aber die Schlosssuche ganz entspannt, vor allem, wenn man noch nicht so genau weiss, wonach man sucht.

6. Freelance Mode (nur Soundminer V4.5 Pro)

Der Freelance Mode ist wie der Name schon meint, für Leute gedacht, die den Arbeitsplatz oft wechseln müssen. Der Freelance Mode erlaubt, die Soundminer Datenbanken extern auf einer Festplatte bei den Sounds zu speichern.

Schliesst man die Platte an einem anderen Soundminer-Arbeitsplatz an und startet Soundminer, nutzt Soundminer die Datenbanken auf der Festplatte anstelle der lokal gespeicherten Datenbanken.

6.1 Freelance Mode - So macht man das

  1. Erstelle einen neuen Ordner auf dem externen Laufwerk und nenne ihn Soundminer Support. Der Ordner muss sich zuoberst auf dem Verzeichnispfad der Festplatte befinden, nicht in einem Unterordner!
  2. Fertig

Ist ein Ordner mit dem Namen Soundminer Support vorhanden, greift Soundminer beim Aufstarten auf die Datenbanken in diesem Ordner zu und legt neue Datenbanken und Einstellungen in diesem Ordner ab.

6.2 Freelance Mode - Existierende Datenbanken kopieren

Bereits existierende Datenbanken können ganz einfach auf das externen Laufwerk kopiert werden:

Lokale Datenbanken befinden sich unter: [DEIN USER]/library/application support/soundminer/

Eine Datenbank besteht aus vier Dateien mit dem selben Namen. Kopiere diese vier Dateien in den Soundminer Support Ordner und die Datenbank wird bei Neustart im Freelance Mode verfügbar sein.

Wie du den /Library Ordner im Mac OS sichtbar machen kannst, findest du hier.

8. Edit Mode

ändere Text mit dem Edit Mode - Taste E

Dies ist ein einfacher Trick und schnell erklärt: Taste [E] setzt das Tabellenfeld in den Edit Mode. Einfach den Mauszeiger über das Tabellenfeld eines selektierten Tracks legen. Jetzt kann direkt in das Feld geschrieben oder Text geändert werden.

Nicht vergessen, die Metadatenänderung muss embedded werden, um im Audiofile permanent gespeichert zu werden.

9. Embed Selected Records

Soundminer Tipps: Metadaten ins Audiofile schreiben: Embed Selected Records
Metadaten speichern mit Soundminer HD Plus: Der Befehl Embed Selected (Rechte-Maustaste Click) schreibt die Daten vom HD Plus Browser ins Audiofile

Embed meint: Metadaten in die Audiodatei schreiben. Alle Metadaten werden dabei fix im Audiofile gespeichert, so dass die Daten auch dann verfügbar sind, wenn sie jemandem anders erhält.

Jeder, der das Audiofile nun öffnen und lesen kann, sieht auch die Metadaten und kann sofort damit arbeiten.

Wichtig also:

Änderungen an Metadaten in Soundminer betreffen erst einmal nur die Textinformationen in der Datenbank. Um diese wirksam zu machen, MUSS die Änderung in das Audiofile geschrieben werden. Der Befehl 'Show Dirty Records' im Datenbank-Menu zeigt Datensätze auf, die geändert wurden, jedoch nicht ins Audiofile Embedded wurden.

Der Befehl 'Embed Selected Records' findet man im Popup Menu, wenn man die rechte Maustaste drückt. Tracks auswählen, Embed Selected Records - fertig.

Metadaten ins Audio schreiben - Soundminer V4.5 Pro Befehl: Embed Selected Records
Metadaten ins Audio schreiben mit Soundminer V4.5 Pro

10. Soundminer Server für Teams

Soundminer kann mit Soundminer Server im Netzwerk für Teams betrieben werden

Soundminer kann im Netzwerk betrieben werden. Dies bietet die Möglichkeit, zentrale Datenbanken einzurichten und hat den riesigen Vorteil, dass Änderungen und Aktualisierungen der zentralen Datenbanken sofort auf allen Clients verfügbar sind.

Mit Soundminer Server Rechte Verwalten

Sobald mehrere User in einem Netzwerk involviert sind, entsteht die Notwendigkeit, den Benutzern bestimmte Rechte zu zuweisen, oder eben - entsprechen wegzunehmen, damit kein Chaos entsteht.

Soundminer V4.5 Pro bietet hier die Möglichkeit, Userkreise für verschiedene Datenbanken anzulegen. Diesen Benutzerkreisen können nun Rechte an den Datenbanken zugewiesen werden. Wird ein Benutzerkreis einer Datenbank nicht zugewiesen, ist diese Datenbank für die Gruppe unsichtbar.

Admins und Gruppenadministratoren

Admins und Gruppenadministratoren

In grösseren Netzwerken kann in einem Benutzerkreis ein Gruppenadministrator erstellt werden. Dieser kann die Datenbank der Gruppe pflegen, Änderungen machen, neue Sounds einlesen oder entfernen.

Das Erstellen und Verwalten von Benutzern und Gruppenkreisen geschieht über den Soundminer Server und über Soundminer V4.5 Pro.

Soundminer Server und HD Plus

In einem Soundminer Netzwerk kann ohne Probleme mit Soundminer HD Plus für Windows und Mac auf die zentralen Serverdatenbanken zugegriffen werden. Auch das Musicminer Webinterface greift auf die zentralen Soundminer Datenbanken zu, so dass an einem zentralen Ort alle Sounds und Musik verwaltet werden kann.

11. Datenbanken umbenennen

Es gibt in Soundminer keinen Befehl um Datenbanken umzubenennen. Dies ganz einfach, weil sich Datenbanken nicht umbenennen lassen. Sie werden kopiert und unter neuem Namen gespeichert, die alte wird gelöscht und es sieht aus, als ob sie umbenannt wurde.

Mit folgendem Trick kann man Datenbanken umbenennen:

  1. Soundminer schliessen
  2. gehe zum Ordner [DEIN USER]/library/application support/soundminer/ Lies hier, wie sich der Library Ordner anzeigen lässt, wenn er versteckt ist
  3. in diesem Ordner legt Soundminer seine Systemdaten ab. Eine Datenbank besteht aus vier Dateien. Diese vier Dateien können nun umbenannt werden, wobei sie EXAKT denselben Dateinamen aufweisen müssen, ansonsten wird es nicht funktionieren!

12. Transfers erklärt

Es gibt Grundsätzlich zwei Arten von Transfers:

  • Soundminer führt den Transfer aus oder
  • die Zielanwendung wird angewiesen, sich um den Transfer zu kümmern.

Soundminer den Transfer ausführen lassen

Arbeitet man mit einem der gängigen und von Soundminer unterstützten Schnittsystemen wie Pro Tools, Pyramix, Nuendo... empfiehlt es sich, eine der gängigen Soundminer Transferfunktionen wie Spot To Timeline oder Bring Into zu benutzen und die Transferierung Soundminer zu überlassen.

Dies aus dem einfachen Grund, weil Soundminer dazu entwickelt wurde, genau diese Aufgabe korrekt zu erfüllen und alle notwendigen Metadaten zu übergeben.

Nutzt also unbedingt die Spot To Timeline Funktion [S] oder die Bring Into Funktion, wenn mehrere Files angewendet werden müssen. Alternative Transferfunktionen braucht euch also nicht zu interessieren und führt auch nicht dazu, irrtümlich plötzlich auf Transfers ohne Metadaten und falschen Konvertierungen zu sitzen.

Was wenn mein Schnittsystem keine Unterstützung an Soundminer bietet?

Liest du hier weiter, gehe ich davon aus, dass du ein Ton- oder Bildschnittsystem nutzt, dass keine Anbindung an Soundminer bietet. Folgende Alternativen bieten sich an, neben dem Hinweis, allenfalls auf ein [ füge hier deinen eigenen Begriff für ein besseres System ein ] Schnittsystem zu wechseln wenn dein Tonschnittsystem das nicht macht.

Bildschnitt Systeme sind leider etwas träge in der Anbindung an den Tonschnitt, intervenieren beim Hersteller ist hier angesagt.

Drag Transfer

Soundminer Drag Transfer - Hand Tool

Der Drag-Transfer befindet sich unten links im Soundminer Player und bietet die Möglichkeit, Soundminer den Transfer doch ausführen zu lassen. Auch hier unterscheidet sich die Anbindung je nach Software und muss ausprobiert werden.

Der Drag Transfer verfügt über ein eigenes Transfer Setting Fenster, wo viele verschiedene Transferparameter eingestellt werden können. Einmal eingestellt, kann nun eine Auswahl an Tonmaterial getroffen werden. Mit gedrückter Klicktaste auf das Drag-Transfer Fingersymbol wird das Tonmaterial geladen (der Radar-Player zeigt den Fortschritt an). Wenn das Tonmaterial geladen ist, kann es in einer Zielanwendung, auf dem Desktop oder einem Ordner abgelegt werden.

Tipp Drag Transfer und Software Sampler

Drag Transfer unterstützt extra diverse Software Sampler. Probiert den Drag Transfer bei der Arbeit mit einem Sampler Programm wie iZotope Iris oder anderen.

Tipps für die Arbeit mit AVID Media Composer

Benutze das AAF Format in Avid Media Composer und behalte die Metadaten

Wird das Tonformat AAF als Transferformat verwendet, kann Soundminer alle Metadaten inklusive das Tonmaterial im AAF Format an Media Composer übergeben. Falls später bei einer allfälligen Weiterverarbeitung in Pro Tools die Media Composer Session weitergeben werden, sind alle Metadaten in der Session vorhanden.

Drag And Drop

Aus dem Soundminer Browser sind Drag and Drops möglich. Probier aus, ob dein Schnittsystem die Drops entgegennimmt. Beachte, dass Metadaten höchstwahrscheinlich verloren gehen, weil nicht Soundminer den Transfer ausführt.

Send To DAW

Checke, ob dein Schnittsystem im DAW Menu erscheint. Wenn ja, kann die Funktion Send To DAW benutzt werden. Weil wir nicht mehr wollen, dass die Send To DAW Funktion benutzt wird, ist sie ausgeblendet und muss erst in Customize Toolbar hervorgeholt werden.

Die Übergabe mit Send To DAW unterscheidet sich von Programm zu Programm und muss ausprobiert werden, was mit deinem System möglich ist.